Das Märchen vom sogenannten „westdeutschen Imperialismus“

FOCUS Online weiß sich des antikommunistischen Einfühlungsvermögens seiner Leser zwar insofern sicher, dass es sich und mir beim Runtermachen von Gysis Doktorarbeit gleich jedes Argument erspart. Andererseits muss es auch eine Ahnung von der geistigen Biederheit derselben haben, was das Setzen aller Attribute, die eventuell ein schlechtes Licht auf das immerhin beste aller schlechten deutschen Reiche werfen könnten, in Anführungszeichen notwendig macht. Als Hilfestellung wird die Richtschnur der Beurteilung schon in der Form der Darstellung gegeben.

Gleichzeitig auch Gysis begriffsloses Geschwafel:

Doch wirft die Veröffentlichung von 1975 ein interessantes Schlaglicht auf den Rechtsanwalt. Nach FOCUS-Informationen greift er darin scharf das Rechtssystem der damaligen Bundesrepublik an. Jenes sei „Ausdruck der Schwäche des Imperialismus, der sich immer weniger Demokratie erlauben kann und zu immer verschleierteren Methoden demokratischer Kräfte greifen muss.“ Es sei zugleich aber auch Ausdruck „der noch vorhandenen Kraftreserven des Imperialismus, Wege zu finden, den demokratischen Einfluss zurückzudrängen“. Diese Kraftreserven gelte es zu „überwinden“, so Gysi. Mit dem Begriff „Imperialismus“ umschrieb der Autor die damalige Bundesrepublik

Das selbe System ist gleichzeitig Ausdruck der Stärke und der Schwäche von dem, wessen Teil es ist. Uff!

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